Gefängnisse in Portugal und Europa: Regime der Haft und Monitoring der Regime

Internationale Konferenz im Museu do Aljube und an der Universität von Lissabon vom 23. und 24. Mai 2019 | Konferenz in englischer und portugiesischer Sprache, ohne Übersetzung

Ziele

Die Entwicklung des praktischen Schutzes vor Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe von Personen im Freiheitsentzug ist noch kaum erforscht. Der Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen und der Veränderung von Haftregimen wurde bisher noch kaum in seinen historischen, sozialen und politischen Dimensionen untersucht, wie auch die Forschung zu Monitoring-Aktivitäten zur Verhütung von Folter in Ländern, die das Fakultativprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter (OPCAT) ratifiziert haben, noch ganz am Anfang steht.

Beschränkt auf den Vergleich von Portugal und der Schweiz zielt die internationale Konferenz darauf ab, die beschriebenen Prozesse exemplarisch aufzuarbeiten und den sich vollziehenden Wandel zu beschreiben. Sie versucht aufzuzeigen, welche Bestrebungen unternommen wurden, Folter zu überwinden, welche Instanzen beteiligt waren, welche Erfolge errungen wurden und welches die Rolle der Beobachter war. Sie will der Frage nach der Abschaffung von Folter in den nationalen Rechtssystemen nachgehen, der heutigen Präventionsarbeit in der Folterfrage nachgehen und aufzeigen, welches die Errungenschaften in Bezug auf Folter in den beiden Ländern sind. 

Die internationale Konferenz 2017

Die internationale Konferenz, die im Rahmen der Ausstellung PPPP in Porto durchgeführt wurde, behandelte das Thema «Prisons in Portugal and Europe: History, culture and photography». Am 12. und 13. Oktober wurden 15 Vorträge von eingeladenen Forschern gehalten, die jeweils einzelne Aspekte behandelten (zu den Themen siehe das Konferenzprogramm 2017).

Die Vorträge wurden in der Zwischenzeit weiterbearbeitet, so dass an der Konferenz 2019 die Vernissage des Buches mit den Tagungsbeiträgen durchgeführt werden kann.

Programm

Das Programm enthält die Vorträge, die von eingeladenen Forschern aus Portugal, der Schweiz, aus dem Vereinten Königreich und Österreich gehalten werden. Sie werden in portugiesischer und englischer Sprache vorgetragen, ohne Übersetzung.  

Praktische Informationen

Datum: 23. und 24. Mai 2019
Ort: Lissabon

Konferenzörtlichkeiten

23. Mai: Museu do Alujube – Resistência e Liberdade
24. Mai: Rechtsfakultät der Universität von Lissabon

Teilnahmegebühren

Studenten (mit Teilnahmebescheinigung): Euro 10,–
Andere Teilnehmende (mit Teilnahmebescheinigung): Euro 20,–

Online-Registrierung

Zur Registrierung bitte untenstehendes Formular ausfüllen.